Feierliche Einweihung Monument Anna v. Eberstein

Am Samstag, 29.Juni 2024 fand im Beisein von Anna und Ehemann Hugh Grant, LH Dr. Peter Kaiser, LH-Stv. Martin Gruber, BGM Andreas Grabuschnig und Künstler Franz Muhr die Enthüllung der Statue Anna von Eberstein am Marktplatz Eberstein statt. Eine Laudatio von MMag. Katja Almberger (Kärntner Landesarchiv) gab historische Einblicke in das Leben der Anna von Eberstein um 1406 und fand direkte Parallelen zum Leben der direkten Nachfahrin Anna Grant (geb. Eberstein) jetzt im 21 Jahrhundert. Eingeweiht wurde die Statue von Superintendent Pfr. Mag. Manfred Sauer und Pfarrer Mag. Pawel Windak. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kärntner Viergesang.

Als weitere Ehrengäste konnte Bezirkshauptfrau Dr. Mag. Claudia Egger-Grillitsch, Bürgermeister der Marktgemeinde Brückl Harald Tellian und Bundesrat & Bürgermeister der Marktgemeinde Hüttenberg  Josef Ofner, Präsidentin des Kärntner Tennisverbandes Dr. Elke Romauch, MA sowie Vizepräsident des Kärntner Tennisverbandes Julia Adlbrecht, Caritasdirektor Mag. Ernst Sandriesser.

LH Dr. Peter Kaiser, Hugh Grant, Anna Grant, LH-Stv. Martin Gruber, BGM Andras Grabuschnig
LH Dr. Peter Kaiser, Hugh Grant, Anna Grant, LH-Stv. Martin Gruber, BGM Andras Grabuschnig ©Peter Siegel
Anna Grant und Künstler des Monuments Franz Muhr ©Peter Siegel
Superintendent Mag. Manfred Sauer und Pfarrer Mag. Pawel Windak bei der Weihung der Statue ©Peter Siegel
Kärntner Viergesang ©Peter Siegel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Fotos von der Einweihungsfeier finden Sie in der Galerie.

Infos zu Anna von Eberstein und Anna Grant

Anna von Eberstein lebte um die Jahrhundertwende vom 14. ins 15. Jahrhundert. Sie war eine Adelige des Herzogtum Kärntens. Sie war eine Erbtochter und als solche im Besitz der Festen Eberstein und Hornburg, die später in den Besitz ihres Schwiegersohnes Moritz Welzer übergingen. Ihr zweiter Ehemann Günther von Herberstein stammte aus einer Adelsfamilie des Herzogtums Steier und machte Karriere im Dienst von Erzherzog Ernst (I.) von Österreich („Ernst dem Eisernen“). Diese Romanze fand Eingang in die Wallenstein- Trilogie von Friedrich von Schiller und erlangte somit Weltruhm. Anna von Eberstein galt als die schönste Witwe des Mittelalters, smart, klug und herausragend. Das Gemälde aus dem Historismus, das Grundlage für die Statue ist, hängt heute im Trauungssaal der Marktgemeinde Eberstein und zeigt „Anna von Eberstein 1406“ mit einem bedienenden Pagen in einem Innenraum mit einem Glasfenster im Hintergrund, wie es auch in der Schlosskapelle von Eberstein vorhanden ist. Es gibt neben der Ikone aus dem Mittelalter Anna Eberstein, auch eine heute lebende Ikone Anna Eberstein, die wahrscheinlich jedoch nicht oder nur sehr entfernt verwandt mit der historischen Figur Anna von Eberstein ist. Das Verwandtschaftsverhältnis ist jedoch sekundär, denn die heutige Anna Eberstein ist erfolgreiche schwedische, heute in London lebende, TV-Produzentin vor allem im Sportbereich und mit Hugh Grant, dem bekannten Schauspieler, verheiratet.
Diese Statue soll beide Ikonen verbinden, Anna von Eberstein aus dem Mittelalter und die heute lebende Anna Eberstein, verheiratet Anna Grant. Als Zeichen für starke Frauen, die unser Land und Leben prägen. Die Reliefskulptur wurde vom Hüttenberger Künstler Franz Muhr aus Sölker Marmor gefertigt. Dieser Marmor war schon bei den Griechen beliebt und wurde liebevoll „Stein der Götter“ genannt. Die Idee zum Projekt stammt von Ilmar Tessmann. Diese Statue, das Monument soll der Region Hoffnung geben, Inspiration sein, dass aus Eberstein heraus Weltbewegendes ausgegangen ist, denn erst wenn sich kulturell etwas bewegt, fallen wirtschaftliche Programme auf fruchtbaren Boden. Anna Grant, geborene Anna Eberstein ist ein wenig wie Cinderella für die Norische Region. Der passende Schuh, die passende „Prinzessin“ zu einer hoffnungsvollen Zukunft.
Dass Anna Grant mit ihrer Familie aus London und Schweden extra anreiste, dafür ein großes Dankeschön.

 

Kurzbiographien

Anna von Eberstein (geb. vermutlich um 1378, gest. 1418), Erbin der Burgen Eberstein und Hornburg, Cousine zweiten Grades des
letzten Ebensteiners (Eustach), Ehefrau von Dietrich von Teuffenbach (bis 1405, 3 Töchter) und Günther von Herberstein (ab 1406, 2
Töchter). Durch ihre Heirat mit Dietrich von Teuffenbach wurde damit Mitglied eines der ältesten und gepriesensten Adelsgeschlechter Österreichs. Anna Eberstein galt als eine der schönsten und klügsten Frauen ihrer Zeit. Die romantische Brautwerbung Günther von Herberstein’s um die schöne Witwe Anna von Eberstein findet auch in der Weltliteratur Anklang, Friedrich Schiller hat das humorvoll in der Wallensteintrilogie verarbeitet.

 

 

 

 

 

Anna Grant
Die 44jährige Anna ist in Schweden als Anna Eberstein geboren, hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Universität Uppsala. Sie erhielt ein Stipendium, um Tennis zu spielen und an der Lincoln Memorial University in Tennessee, USA, zu studieren. In Schweden war sie erfolgreiche Unternehmerin. Sie zog nach London, um Werbeproduzentin bei ESPN (einem der größten Sportkanäle der Welt) zu werden. Sie hat gerade mit ihrer Cousine Mari Eberstein unter dem Pseudonym Elsa Vildvin ein Buch mit dem Titel Plus One in Schweden veröffentlicht. Sie ist immer noch eine begeisterte Tennisspielerin und spielt für die Top-Damenmannschaft des Queen’s Club in London. Sie ist Mutter von 3 Kindern und 2 Stiefkindern. Anna ist glücklich mit Hugh Grant verheiratet. Die Ebersteins sind um 1700 von Brandenburg Prentzlau nach Schweden ausgewandert und die Familie Eberstein hat starke Wurzeln in Schweden, die Familie waren Priester, Richter, Rechtsanwälte, einige auch Aristokraten, ihre Mutter Susanne ist eine sehr bekannte Politikerin in Schweden.

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